Die Behandlung von Panikattacken in meiner psychotherapeutischen Praxis in Hamburg

Wie helfe ich Ihnen in Hamburg bei Panikattacken?

Vielleicht haben Sie vor einiger Zeit folgendes erlebt: In einer evtl. insgesamt eher stressigen Lebensphase befanden Sie sich unter vielen Menschen, vielleicht im Kaufhaus, in der Bahn oder auf einer Veranstaltung, als Ihnen plötzlich schwindelig wurde, Sie bekamen Herzklopfen, Ihnen brach der Schweiß aus. Vielleicht wurde Ihnen auch übel, und Sie dachten, Sie müssten sich übergeben. Ihr erster Gedanke war: „Ich muss hier raus!“ Sobald Sie sich aus der Situation entfernt hatten, ging es Ihnen wieder besser. Aber die Erinnerung an dieses Erlebnis hat Sie alarmiert und in eine permanente „Habachtstellung“ versetzt. Sie haben ab diesem Zeitpunkt die Befürchtung, dass eine Panikattacke jederzeit wiederkommen könnte. Sie haben begonnen, Situationen zu vermeiden, in denen Sie damit rechnen müssen, wieder Panik zu bekommen. Damit haben Sie sich immer mehr eingeschränkt in Ihrem Leben, und vermutlich ging es auch mit der Stimmung immer mehr bergab.

So oder ähnlich beschreiben viele Menschen mit Panikattacken ihre Leidensgeschichte. Manchmal ist es allerdings auch so, dass Panikattacken scheinbar aus heiterem Himmel entstehen (sogar im Schlaf), ohne dass es anhand einer bestimmten Situation vorhersehbar wäre. Meistens assoziiert man allerdings nach einer gewissen Zeit die Panikgefühle mit einer typischen Situation. Man spricht dann von einer Agoraphobie (zu Deutsch „Platzangst“) mit Panikstörung.

Typisch für alle Situationen, die Panikattacken auslösen könne, ist, dass die Betroffenen die Befürchtung haben, die Situation nicht schnell genug verlassen zu können, um an einen „sicheren Ort“ (z.B. zu Hause, Arzt, Apotheke oder die Nähe einer vertrauten Person) zu gelangen. Dies kann in Menschenmengen, im Fahrstuhl, in allen Verkehrsmitteln (auch Auto), aber auch beim Zahnarzt oder beim Friseur der Fall sein. Oft ist zusätzlich eine soziale Angst im Spiel („was sollen die Leute denken, wenn ich plötzlich aufstehe und weggehe oder gar umkippe“). Typische Ängste sind: „Ich bekomme einen Herzinfarkt!“, „Ich ersticke“, „Ich werde ohnmächtig“, „Ich werde verrückt“. Auch wenn nichts dergleichen den Betroffenen je passiert ist (auch seitdem ich Panikattacken in Hamburg behandle, habe ich derartiges bei niemandem erlebt) und sehr wahrscheinlich auch nie passieren wird, werden sie die Angst einfach nicht los.

Mein Vorgehen bei Panikattacken in meiner psychotherapeutischen Praxis in Hamburg ist im Prinzip folgendes:
Zunächst geht es darum, Ihnen zu vermitteln, wie Sie die Paniksymptome selbst erzeugen. Hierbei kommt es zu einem Zusammenspiel von Körperreaktionen, Gedanken und Angstgefühlen, die sich gegenseitig verstärken. Bereits das Verstehen dieses Mechanismus verschafft vielen Betroffenen Erleichterung. Ein wichtiges Wirkprinzip (bei Ängsten generell) ist die Konfrontation mit der Angst.

Schon der Gedanke daran mag bereits wiederum Angst bei Ihnen auslösen, aber „keine Angst“: Sie werden nicht ins kalte Wasser geworfen, und jeder einzelne Schritt wird zunächst mit Ihnen besprochen.

Die kognitive Verhaltenstherapie bei Panikattacken sieht zudem vor, dass Sie mit Ihrem Therapeuten/Ihrer Therapeutin Termine außerhalb der Praxis vereinbaren können. Das heißt, ich unterstütze Sie ggf. auch vor Ort im Umgang mit der Panik und helfe Ihnen bei der Bewältigung. Meistens ist dies jedoch nicht notwendig, da die Bewältigungsstrategien (Besprechen der o.g. Zusammenhänge, Übungsschritte, Erkennen irrationaler Befürchtungen, Entspannung) bereits ausreichen, um eine spürbare Besserung zu erzielen.

Generell lässt sich abschließend sagen, dass Ihre Chancen, eine Panikstörung zu überwinden, recht gut sind (im Gegensatz zu der häufigen subjektiven Wahrnehmung, dass es „nie mehr“ besser wird).

Wenn Sie an Panikattacken im Raum Hamburg leiden und den Eindruck gewonnen haben, dass ich Ihnen helfen könnte, informieren Sie sich bitte hier über meine Praxis, meinen Werdegang und meine Konditionen.