Behandlung von Depressionen in meiner Praxis in Hamburg

Wie helfe ich Ihnen bei Depressionen in Hamburg?

Definition:
Bereits das Wort „Depression“ löst bei den meisten Menschen mehr oder weniger starkes Unbehagen aus. Sofort fallen uns Menschen ein, die keinen positiven Gedanken mehr fassen können, einfachste Anforderungen der Lebensführung nicht mehr bewältigen oder sich gar das Leben genommen haben. Diese Extremfälle schwerer Depression sind aber glücklicherweise die Ausnahmen. In den meisten Fällen haben es Menschen mit einer Depression mit weniger gravierenden Symptomen zu tun, die aber dennoch eine mehr oder weniger gravierende Einschränkung der Lebensqualität mit sich bringen.
Wir alle kennen zumindest einige Symptome, die im Zusammenhang mit einer Depression auftreten können: wir fühlen uns manchmal lustlos oder traurig, sind gereizt, schlafen schlecht oder grübeln über etwas nach, was uns beschäftigt bzw. belastet. Diese Turbulenzen der Seele gehören i. a. zur menschlichen Existenz dazu und müssen, zumindest wenn sie sich nach spätestens zwei Wochen wieder gelegt haben und sich nicht allzu häufig wiederholen, uns nicht weiter beunruhigen.
Ab welcher Zeitdauer dieser oder ähnlicher Symptome man über eine Depression als Krankheit spricht, darüber sind sich die Experten nicht immer ganz einig.
Auf jeden Fall sollten Sie, wenn Sie über einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen den überwiegenden Teil folgender Symptome bei sich verspüren, davon ausgehen, dass Sie an einer Depression erkrankt sind:

  • Antriebslosigkeit (sich zu nichts aufraffen können)
  • Schnelle Erschöpfbarkeit
  • Innere Unruhe und Schlafstörungen
  • Kreisende Gedanken, z.B. um eigene Fehler, die Zukunft oder bestimmte Probleme
  • Fehlende Lebensfreude
  • Innere Leere und/oder Traurigkeit
  • Vermehrte Ängstlichkeit
  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Entscheidungsschwäche
  • Verschlechterung von Konzentration und Gedächtnis
  • Neigung zu Schuldgefühlen und Selbstanklagen

Was hilft bei Depression?
Zunächst ist zu unterscheiden zwischen psychotherapeutischer und medikamentöser Behandlung von Depressionen.
Auf die medikamentöse Behandlungsmöglichkeit von Depressionen möchte ich hier nicht weiter eingehen, was aber nicht heißt, dass Medikamente nicht sinnvoll sein können. Vor allem in Verbindung mit Psychotherapie können sie in der Depressionsbehandlung sinnvoll sein.
An psychotherapeutischen Verfahren beschränke ich mich hier auf die kassenanerkannten Therapieverfahren:
Die tiefenpsychologischen Verfahren (Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Therapie) und die Verhaltenstherapie.
Die tiefenpsychologischen Verfahren gehen im Ansatz davon aus, dass durch das Bewusstmachen von bisher unbewussten, störenden und konflikthaften Handlungsmustern eine neue Einstellung und neues Verhalten sich selbst und der Umwelt gegenüber erwächst.
Allerdings gehe ich Depressionen in meiner Praxis in Hamburg anders an, nämlich mit der kognitiven Verhaltenstherapie. Sie ist, obwohl sie Vergangenheitsthemen in der Bearbeitung nicht ausschließt, eher gegenwartsorientiert.
Die Verhaltenstherapie setzt bei den aufrechterhaltenden Bedingungen der Depression an und versucht diese zu verändern:

  • Sozialer Rückzug und Reduzierung positiver Freizeitaktiviäten
  • Ungünstige, typisch depressive Gedankenmuster und Grundüberzeugungen (das berühmte „halbleere Glas“)
  • Geringe soziale Kompetenz (schwer „Nein“ sagen können, Konfliktscheu, Probleme, eigene Wünsche gegenüber anderen durchsetzen zu können u.ä.

In all diesen genannten Themenfeldern haben depressive Menschen i.d. Regel mehr oder weniger große Defizite, die in der Therapie bearbeitet werden.
Es können aber auch schwierige äußere Bedingungen eine Rolle spielen, wie z.B. Probleme am Arbeitsplatz, eine konflikthafte Partnerschaft, eine nicht verarbeitete Trennung oder gesundheitliche Einschränkungen.
In Effizienzstudien schneidet die kognitive Verhaltenstherapie durchweg gut ab, bei mittelschweren bis schweren Depressionen auch in Kombination mit einem Antidepressivum. Allerdings gibt es kaum wirksame Medikamente ohne Nebenwirkungen, so dass i. d. R. zunächst versucht werden sollte, ohne Medikamente Verbesserungen zu erzielen. In den meisten Fällen reicht eine rein ambulante Psychotherapie zur effizienten Behandlung der Depression aus.
Generell lässt sich abschließend sagen, dass die Chancen, eine Depression zu überwinden, recht gut sind (im Gegensatz zu der häufigen subjektiven Wahrnehmung, dass es „nie mehr“ besser wird).
Wenn Sie an einer Depression im Raum Hamburg leiden und den Eindruck gewonnen haben, dass ich Ihnen helfen könnte, informieren Sie sich bitte hier über meine Praxis, meinen Werdegang und meine Konditionen.